Die Methode Psychodrama

Bei der Methode „Psychodrama, Soziometrie und Rollenspiel“ handelt es sich um eine wissenschaftlich anerkannte und vom Bundesministerium für Gesundheit zugelassene Psychotherapiemethode.

Psychodrama kommt aufgrund seiner Vielfalt und Handlungsorientiertheit in den unterschiedlichsten Formen und Settings zum Einsatz: In der Einzel-, Paar- und Gruppenpsychotherapie ebenso wie in der Supervision, im Coaching oder in der Organisationsberatung.

Spielerisch und lustvoll wird im Psychodrama die eigene Seele und ihre Motive erforscht, Situationen nachgespielt, neue Handlungsformen entwickelt... Ziel ist eine gelungene Begegnung mit sich selbst und anderen Menschen.

Das heißt, im Psychodrama kann zum Beispiel ein innerer Konflikt nicht nur im Gespräch thematisiert, sondern mithilfe zahlreicher psychodramatischer bzw. soziometrischer Techniken dargestellt und in Handlung umgesetzt werden. Es können sowohl zurückliegende, als auch bevorstehende Ereignisse bearbeitet werden.

Die Methode des Psychodramas verfügt über eine Vielzahl von Techniken wie Aufstellungen, Symbolarbeit, szenisches Spiel, Rollenwechsel, und viele mehr.

Der zentrale Begriff des Psychodramas ist die Rolle: Soziales Handeln von Menschen erfolgt immer in aufeinander bezogenen Rollen. Interaktionen gelingen umso besser, je größer das Rollenrepertoire und je höher die Rollenflexibilität der Beteiligten ist.

Das Ziel ist es, über kreatives Handeln zu einer möglichen Problemlösung zu finden.

"Psychodrama ist die Methode,
welche die Wahrheit der Seele durch Handeln ergründet.“
(J. L. Moreno)